Hydraulische Seilwinde
Seilwinden dienen dazu, schwere Gegenstände von einem Ort wegzuziehen. Der Antrieb der hydraulischen Seilwinde arbeitet mit einer Kräfteübertragung des Öls auf die Kolben im Seilwindemotor. Gerade wenn es darum geht, besonders schwere Gegenstände wegzuziehen, setzt man sehr häufig eine hydraulische Seilwinde ein. Diese können nämlich durch den hydraulischen Antrieb bis zu 70 Tonnen Gewicht ziehen. So kann man mit einer hydraulischen Seilwinde z.B. zum Bergen schwerer Lastwagen oder Stahlträger. Die hochspezialisierten Seilwinde sind echte Profigeräte und werden daher vor allem im Spezialhandel angeboten. Auch sollten hydraulische Seilwinden nur vom geschulten Fachpersonal genutzt werden.
Elektrische Handbedienung
Hydraulische Seilwinden werden heutzutage auch nicht mehr direkt gesteuert, sondern mittels einer elektrischen Handbedienung. Die meisten Seilwinden kann man sich wie eine Art Kabeltrommel vorstellen. Die Trommel wird durch den hydraulischen Antrieb in Bewegung gesetzt. Am Trommelkörper ist ein Stahlseil befestigt, dass während des Betriebs aufgewickelt wird. Dadurch entsteht eine Zugkraft, die den Gegenstand am anderen Ende des Stahlseils von einer bestimmten Position wegzieht. Seilwinden dürfen generell nur zum Ziehen und niemals zum Heben eines Objektes genutzt werden. Ausnahmen sind sogenannte Seilhebelwinden, die durch ihre spezielle Bauweise auch Gegenstände anheben können.
Selbstverständlich spielt die Sicherheit bei der Benutzung einer hydraulische Seilwinde eine sehr große Rolle. Schließlich werden damit mehrere Tonnen Gewicht bewegt. Daher müssen die Seilwinden vorab geprüft (CE/TÜV) und regelmäßig gewartet werden. Betrieblich genutzte hydraulische Seilwinden müssen sogar einmal im Jahr von einer externen Stelle geprüft werden.